Liebeskummer?

Was hilft nicht bei Liebeskummer

Die Liebe zu einem anderen Menschen ist vielleicht das aufregendste und schönste menschliche Gefühl überhaupt, doch wird die Liebe nicht oder nach einer Trennung nicht mehr erwidert, kann diese Hochstimmung schnell kippen und ins Gegenteil umschlagen. Nahezu jeder Mensch erlebt Liebeskummer im Laufe seines Lebens und die Symptome, die durch die unerfüllten Sehnsüchte entstehen, können von psychosomatischen Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen oder Bauchschmerzen bis hin zu Depressionen, einem gestörten Essverhalten und sogar zum Verlust der gesamten Lebensmotivation führen. Um Liebeskummer und dessen Auswirkungen auf das alltägliche Leben möglichst schnell zu überwinden, sind einige typische Handlungen, die üblicherweise mit Liebeskummer einhergehen, möglichst zu vermeiden.

Zunächst einmal ist es wichtig, jeglicher Versuchung zu widerstehen, die Person, die der Auslöser für den Liebeskummer ist, zu kontaktieren. Diese Vorgehensweise wird nicht selten als Belästigung empfunden und schädigt das oft sowieso schon angeschlagene Verhältnis in der Regel noch weiter. Insbesondere bei Liebeskummer nach einer Trennung ist es nicht ratsam, alte E-Mails, SMS-Nachrichten oder Briefe des Ex-Partners herauszusuchen und durchzulesen, da dies das Sehnsuchtsgefühl noch weiter steigert. Auch Einsamkeit oder ein konsequentes Zurückziehen von Freunden oder Familienmitgliedern ist ein schlechter Ratgeber, denn Ablenkung und Gespräche abseits von Liebesthemen helfen dabei, den Liebeskummer zumindest kurzfristig zu vergessen und auf positivere Gedanken zu kommen. Gemeinsame Unternehmungen mit glücklichen Pärchen sollten dabei jedoch vermieden werden, da auch hier schnell wieder Sehnsuchtsgedanken nach einer funktionierenden Partnerschaft aufflammen können.

Generell sind jegliche Abweichungen vom normalen Tagesablauf bei Liebeskummer zwar kurzfristig kaum zu vermeiden, langfristig gesehen hilft die Aufrechterhaltung üblicher Gewohnheiten jedoch dabei, ihn schneller zu überwinden. Übermäßige oder zu wenig Nahrungsaufnahme über einen längeren Zeitraum hinweg kann zwar seelischen Frust abbauen, jedoch auch langfristig nur noch schwer korrigierbare Auswirkungen auf den eigenen Körper zur Folge haben. Auch Medikamente wie Schlaftabletten sollten immer nur dosiert eingenommen und schnell wieder abgesetzt werden.